Dienstag, 22. April 2008

313.

Der klitzekleine Forschungsminister und der stille Theologe beobachteten etwas derangiert, wie die Demokratiebeauftragte um ihren Schreibtisch herumwanderte und halblaut darüber nachdachte, wie es nun wohl weitergehen würde mit der EinSatzLeitung, wenn wirklich der Chef abdanken würde, was alles zu tun wäre etc., auf ihren Zuschauerplätzen verharrend rechneten sie fest damit, daß man ihr die Leitung des Ladens übertragen würde, und wie das im Einzelnen vonstatten gehen sollte, darum sollten sich gefälligst der Buchhalter und der Chef selbst kümmern, sie hatten eher die zugegeben etwas kleinliche Sorge, daß man ihnen dann in dem noch nicht zuende geteilten Büro jemand anderen, einen neuen Demokratiebeauftragten oder eine neue Demokratiebeauftragte, zuteilen würde, und wer konnte sagen, was das für ein Mensch sein würde und ob es dann noch so munter zugehen würde, denn sie wußten nicht, wie sehr sie es auch selbst waren, die die Atmosphäre durchaus mitbestimmten, oder sie wußten es doch, wußten aber auch, daß ein "befugter Anderer" eben einen unleugbar größeren Einfluß haben würde, und so tuschelten sie untereinander, wagten aber nicht, das Gemurmel der Demokratiebeauftragten zu unterbrechen, die ein äußerst mißmutiges Gesicht zog, als einmal das Telefon sich erfrechte zu klingeln oder zu flöten oder was diese Geräte immer so für Töne von sich geben.

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Haben wir es nicht immer gesagt, die Realität ist nicht egal.

Anonym hat gesagt…

Was soll das denn jetzt?

Anonym hat gesagt…

Du hast nicht aufgepasst, du Karomützentrottel, demnäcsht nennen wir die Trottelmütze, es gibt Eins-zu-Einsler-Alarm, ein alter Bekannter (der falsche "Chef") hat sich wiedergemeldet und sich mit dem abdankenden Chef identifiziert!

Anonym hat gesagt…

Ach du lieber Himmel, wie entsetzlich!

Anonym hat gesagt…

Keine Panik, die kriegen sich alle wieder ein, irgendjemand wird am Ende doch lesen können.

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