Montag, 6. Dezember 2010

1266.

Nun aber die Leitung der Abteilung Öffentlichkeit, für sie war die Woche des roten Ferrari, des schönen roten Ferrari, eine willkommene Gelegenheit, endlich mal wieder zu zeigen, was in ihr steckte, sie nahm gleichsam jeden Morgen, wenn sie ihr Kleines in die Tagesstätte gebracht hatte, wilderen Anlauf, um auf täglich höheren Schuhen über die Ferraridächer zu turnen, natürlich verbrauchte sie jede Menge Imprägnierspray, wegen der Schneehauben auf den Ferraridächern, auf den Dächern der schönen roten Ferraris, die an manchen Stellen wegen ihrer sehr unterschiedlichen Größe zu Treppenähnlichem sich gruppierten, an anderen hingegen eher unpraktische Lücken ließen, so dass zwischendurch auch schon mal ein Pfützenplatscher vorkam (na sowas) ihr neues Spiel half ihr insgesamt trotzdem sehr gut durch die grauen Tage, fast wurde der Dezember ihr ein vierter Frühling (oder so), und wenn das Kleine nach Schichtende wieder abgeholt werden musste, zeigte sie ihm artig, wie man Schneebälle macht, denn sie hatte sich auf dem Weg zwischen EinSatzLeitung und Kita gut genug ausgetobt, ein wahrer Gewinn fürs Familienglück.

6 Kommentare:

Leitung Ö hat gesagt…

Sie muss mich doch hassen, diese bittermäulige grüngrämige Kreativtucke, ich habe es immer gewusst, eine solche Verleumdung ist wirklich untragbar, ich stelle meine Kündigung anheim, und dass ich bei der Gelegenheit nicht auch noch diese dummen roten Autoattrappen auf den Straßen als schöne rote Ferraris bezeichne, wird unter diesen Umständen ja wohl niemanden überraschen.

kwaliteitswart hat gesagt…

Ich habe meinen Studenten und Kursteilnehmern immer gesagt, diese Sache mit den roten Ferraris hat es in sich, aber dass sie so einschlagen würde, wundert mich nun doch.

Leitung Ö hat gesagt…

Einschlagen ist gar kein Ausdruck, ich könnte Ihnen auch was…

Buchhalter hat gesagt…

Regelbruch!

Karomütze hat gesagt…

Keine Gewalt!

Mr. Precuneus hat gesagt…

Dass Deutsche immer so verbissen sein müssen, es erstaunt mich wirklich.

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